Vorgeschichte des Schulprojektes

Lelung ist ein Dorf in Westtibet; gut ein Drittel der ca. 650 Einwohnern sind Kinder und Jugendliche. Lelung liegt weitab von Zentren und Strassen auf 4200 m.ü.M. Ohne Schulausbildung besteht für die bäuerliche Bevölkerung dieser abgelegenen Gegend keine grosse Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer kärglichen Situation.

Eine Dorfschule entsteht

1993 besuchten Mitglieder der Familie Tsawa aus dem Schweizer Exil das erste Mal seit 1958 ihr Heimatdorf Lelung. Gemeinsam mit der Dorfbevölkerung entstand die Idee, eine Dorfschule zu gründen. Im selben Jahr schon konnte mit der Zustimmung der regionalen Behörden wie auch dem Segen S.H. des Dalai Lama das Projekt gestartet werden. Mit einem Anfangskapital von ca. 30 000 Fr. wurde 1994 der Bau in Angriff genommen und bereits im Spätsommer desselben Jahres konnte die Schule mit 2 Schulzimmern für die 60 Schüler sowie der Unterkunft für 2 tibetische Lehrer der Dorfbevölkerung übergeben werden. Dank der tatkräftigen Mithilfe aller Einwohner von Lelung waren die Kosten für den traditionellen tibetischen Bau äusserst niedrig. Der Gesamtaufwand für die Gebäude, Mobiliar und Schulmaterial belief sich auf ca. 15'000 Fr.


Der Schulverein Lelung wird gegründet

Am 15. September 1994 wurde der SCHULVEREIN LELUNG von Exil-Tibetern in der Schweiz gegründet. Weil jede Spende direkt eingesetzt wird, erfährt der Verein seither durch eine wachsende Zahl von Gönnern und Mitgliedern aus dem In- und Ausland grosszügige Unterstützung.